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Home leben mit dem weimaraner Sammy´s Familie

Sammy´s Familie

25
Jan
2010
Benutzerbewertung: / 3
SchwachPerfekt 

Familienhundsammy1.jpg



Der Wunsch nach einem Hund war schon von Kindheit an da. Mit den Hunden der Nachbarn bin ich in meiner Schulzeit spazieren gegangen, aber einen eigenen Hund hatte ich nie.
Von der häuslichen Konstellation her ist es jedoch erst jetzt möglich geworden, uns solch einer Verantwortung zu stellen.
Also begannen wir im September letzten Jahres (2008) alle für und wider abzuwägen und zu überlegen, welcher Typ Hund es denn werden sollte.
Ein sportlicher, agiler Hund sollte es sein, einer mit dem man(n) viel unternehmen kann und der auch überall dabei sein soll.
Ein richtiger Familienhund halt!

Vor einigen Jahren hatte ich ein Buch über Weimaraner geschenkt bekommen - diese Rasse mit dem grauen, glänzenden Fell und den tollen Augen faszinierte mich einfach total.
Da meine Frau sehr schnell das gleiche empfand, war die Entscheidung gefallen:


Sammy9a.jpg


Es sollte ein Weimi werden!
Nach ein paar Tagen Internetstöbern und dem Wissen, dass die Jägerschaft es gar nicht begrüßt, wenn ein Weimaraner in private Hände kommt, suchten wir über Zeitungsanzeigen weiter, bis wir nach weiteren Tagen und Telefonaten endlich fündig wurden.
Wir fanden einen „Züchter“, dessen Hunde jagdlich geführt werden, der aber unter bestimmten Voraussetzungen bereit war, seine Welpen auch an Nichtjäger abzugeben.
Seine Weimaraner wuchsen mit Kindern, Pferden, Katzen und Ziegen auf einem Bauernhof auf, waren also toll in die Familie integriert und bestens auf andere Mitgeschöpfe geprägt.
Da wir selbst auch 2 Kinder im Alter von 12 und 14 haben und dazu 2 Katzen beherbergen, war das genau das Richtige für uns!
Nach einigen Telefonaten machten wir einen Termin zur Besichtigung aus und fuhren am 3.10.2008 ins schöne Bayern.

Am Zielort angekommen wurden wir von den Besitzern des Hofes begrüßt und in die alte Wohnstube geführt. Dort lagen 4 niedliche Wichtel kreuz und quer übereinander und schliefen. Ein Bild für die Götter!

Die Mama der Welpen begrüßte uns und sofort wuselten auch die Welpen um unsere Beine. Meine Kids waren ganz begeistert und hätten am liebsten alle 4 mitgenommen.
Es waren 3 Rüden und ein Weibchen, von denen noch 2 Rüden frei waren.
Nach einem längeren Spaziergang und „tausend“ Fragen an die Besitzer, waren wir uns sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Einer der Rüden lief von Beginn an immer mit uns und nicht mit den anderen Welpen oder der Mama.
Das sollte also unser Hund werden!
Einen Namen hatten wir uns schon auf der Fahrt ausgedacht: SAMMY sollte er heißen!

Die Welpen waren 12 Wochen alt, mehrfach entwurmt und geimpft und augenscheinlich putzmunter.
Wir bekamen von den Besitzern die Stammbaumpapiere der Eltern (den Papa der Jungen hatten wir auch gesehen), die Impfpässe und noch einige nützlichen Tipps für die ersten Tage mit auf den Weg. Dazu noch eine Bestätigung des Tierarztes, dass die Eltern keine Hüftgelenks Probleme haben.
Die Welpen wurden ohne Papiere verkauft, was uns aber nicht störte, da wir nicht vor hatten mit unserem Sammy auf die Jagd oder auf Ausstellungen zu gehen.

Wir hatten unseren Traumhund und fuhren glücklich nach Hause. Daheim war für den kleinen Kerl schon alles vorbereitet. Sein Korb mit Decke und ein wenig Spielzeug standen so neben der Couch, dass er uns gut im Blick hatte.
Eine Hundebox hatten wir auch schon besorgt und die Näpfe für Futter und Wasser standen in der Küche bereit.

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Kaum zuhause eingetroffen wurde Sammy mit freudigem fauchen von unseren beiden Katzen Sunny und Luna begrüßt. Das störte ihn jedoch nicht weiter und er untersuchte erst einmal sein neues Zuhause.
Zu unserer „Freude“ setzte er gleich einen See aufs Parkett und wedelte mit dem Schwanz.
Na, das fing ja gut an!

In den ersten 4 Wochen schlief Sammy nachts in seiner Box im Schlafzimmer. Nach anfänglichem, ca. 20 minütigen Heulen, beruhigte er sich schnell und schlief ein.
Alle 2-3 Stunden gingen wir abwechselnd mit ihm nach draußen, damit er sein Geschäft machen konnte.
So wurde Sammy relativ schnell stubenrein. Ab und an gab es noch mal ein kleines oder größeres Unglück, wenn wir nicht schnell genug auf sein unruhiges Verhalten reagierten, aber nach ca. 6 – 7 Wochen war dann alles ok.

Wir gingen von der ersten Woche an in die Welpenspielstunde, damit er mit anderen Hunden soziale Kontakte pflegen und herumtoben konnte. Dabei stellten wir auch fest, dass Sammy ein sehr liebes Wesen hat, was uns von der Hundetrainerin auch bestätigt wurde.

Ein Problem hatten wir jedoch von Anfang an:
Sammy wollte um keinen Preis allein in seiner Box bleiben. Selbst wenn er müde von der Welpenspielstunde nach Hause kam - kaum lag er in der Box ging das Gebell los.
Er hielt das über eine Stunde lang durch, ich nicht!

So lernten wir sehr schnell und vor allen Dingen sehr laut eine Charaktereigenschaft der Weimaraner kennen:
Die Grauen wollen nicht allein sein!

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Wir hatten ja nicht vor, ihn lange alleine zu lassen, aber wir wollten zumindest mal eine Stunde einkaufen gehen, ohne dass er das ganze Haus und die Nachbarschaft zusammenbellt.
Das klappt übrigens auch heute noch nicht immer.
Wenn er im Auto liegen darf, können wir 3 Stunden einkaufen, kein Problem.
Aber wehe, wenn er allein daheim ist!

Wir haben alles probiert: mit Jacke im Wohnzimmer herumlaufen, ein paar Minuten rausgehen und dann wiederkommen, einzeln raus und reingehen, es hilft alles nichts, er spürt genau, wann wir weggehen oder fahren und er nicht mitkommen darf.
Lautstarker Protest in „Bellform“ ist uns dann sicher.
Selbst wenn er frei im Wohnzimmer herumlaufen darf (denn er knabbert tatsächlich nichts an!!) - bis jetzt… (klopf auf Holz...!)
Kommen wir nach kurzer Zeit nach Hause zurück begrüßt er uns, als ob wir 3 Tage weggewesen wären!

Ich habe ihn halt jeden Tag mit auf der Arbeit, wo wir viel Zeit zusammen verbringen. An 2 Tagen ist er mit meiner Frau daheim und die Kids sieht er einmal die Woche und jedes zweite Wochenende (ich bin geschieden), so hat er immer jemanden um sich herum und ist das Alleine sein überhaupt nicht gewöhnt.

Nach einigen Wochen sollte die Box nachts im Wohnzimmer stehen und Sammy sollte auch dort schlafen.
Aber das daraus resultierende Geheul hielten wir ganze zwei Wochen aus, dann kam die BOX wieder ins Schlafzimmer zurück!
Auch die Hundetrainerin konnte uns kein Patentrezept empfehlen.
Ein Sportkamerad erzählte mir von seinem kleinen Golden Retriever, und das dieser überhaupt nicht bellen würde und auch nachts ganz ruhig in seiner Box schlief.
Tja, aber wir wollten ja unbedingt einen Weimi! Jetzt hatten wir den Salat.
Sie wollen sich immer noch einen Weimi anschaffen? Na, dann lesen Sie weiter!

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Wie schon eingangs erwähnt, wollten wir einen Familienhund und den hatten wir auch.
Sammy beschäftigte die ganze Familie ununterbrochen!
Er wuchs sehr schnell und hatte sein Gewicht schon nach 2 ½ Monaten verdoppelt!
Als wir den Kleinen das erste Mal wogen, brachte er 10 kg auf die Waage, im Alter von 5 ½ Monaten waren es 20 kg! Er bekam 3 Trockenfutter Mahlzeiten am Tag (2-mal davon mit einer halben Banane vermischt).

Ein paar Brocken Katzenfutter kamen auch noch alle paar Tage dazu (wenn wir nicht hinschauten), was ihm jedoch jedes Mal Durchfall einbrachte!
Mit unseren Mietzis verstand er sich mittlerweile prima, er schleckt unseren roten Gemütskater (Sunny) sogar ab, was dieser mit wohligem Schnurren quittiert!

Spazieren gehen war bei so einem jungen Racker immer ein Problem, denn immer wenn etwas Interessantes zu sehen war, gab es kein Halten mehr und nur mit viel Mühe (und vielen Leckerlis) gelang es uns von Woche zu Woche besser, mit ihm auszugehen.
Zur Hundeschule kam nun auch Einzelunterricht dazu und hier machte Sammy sehr schnell Fortschritte.

Hier kam dann schnell eine weitere, sehr persönliche Note des Weimaraners zum Vorschein, über die wir auch schon gelesen hatten:
Fast jeder Befehl wird immer (und zwar wirklich immer!) in Frage gestellt, und es nervt fürchterlich, wenn man jeden Befehl x Mal wiederholen muss, bis der gnädige Herr beliebt zu reagieren.

Es ist aber auch genau das, was uns nach wie vor an unserem Weimi gefällt und fasziniert!
Er ist eben kein Hund, der blind und ohne Widerspruch jeden Befehl befolgt, er hat halt seine eigene Meinung zu verschiedenen Befehlen und Aufforderungen!
Er will vieles alleine entscheiden, wann er Gassi geht, wann gespielt wird und wann er auf die Couch darf (jaaa er darf!).

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Er ist dabei wie ein trotziges Kind, das nicht gleich bekommt, was es will!
Wenn er zum Beispiel nicht auf die Couch darf, weil wir zu Abend essen oder Besuch haben, legt er sich in seinem Korb ganz bewusst mit dem Kopf zur Wand und spielt den Beleidigten!
Ab und zu schaut er noch mal mit seinen hellblauen Augen zu uns, es könnte ja sein, das er doch auf die Couch darf? Nein, Mist, die sind immer noch nicht fertig, aber ich probier’s gleich noch mal!

Anderes Beispiel gefällig?

„Sammy, Platz!“ (In normalem Ton!)
Warum soll ich mich schon wieder hinlegen, hab ich doch gerade vor 5 Minuten gemacht, nö, keine Lust.
„Sammy, Plaaatz!“ (schon lauter)
Nö, ich tu mal so, als ob ich es nicht gehört hätte.
„Sammy, Plaaaaaaatz!!!“ (Brüllton)
Na gut, leg ich mich halt hin, das Gebrüll geht mir doch langsam auf den Geist!

So geht das jeden Tag!

Riesigen Spaß macht ihm (und uns) das Apportieren mit dem Fressbeutel! (Da legt er sich dann sofort hin oder macht „sitz“, damit es endlich losgeht!!)
Als wir damit anfingen, war er etwa 5 Monate alt.

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Da wir noch ein weiteres Hobby neben unserem Hund haben, das Feld und Jagd Bogenschießen, nehmen wir ihn dazu natürlich immer mit.
Damit er aber im Wald nicht nur neben her läuft, begannen wir recht früh, mit dem Futterbeutel zu üben.
Wir legten Sammy ab und warfen den mit Leckerlis gefüllten Beutel ins hohe Gras. Er lernte superschnell und bald warfen wir den Beutel nicht nur weiter weg, sondern auch über einen 1 –2 Meter breiten Bach, der dort fließt.

Tja, und hier kommt wieder der Weimi durch!

Jeder andere Hund wäre wahrscheinlich sofort durch die “Pfütze“ gesprungen, nicht aber unser Herr Hund!
Ich musste es ihm vormachen, fiel dabei (fast) ins Wasser, meine Frau lachte sich halbtot und mein Hund machte erst Anstalten mir zu folgen, als ich drüben mit den Leckerlis winkte!
Nach 2-3-mal hin und her über den Bach springen, hatte er den Bogen jedoch raus und ich musste nicht mehr den „Vorspringer“ machen!

Sammy19a.jpg



Hierbei sei noch erwähnt, dass man bei allen Übungen unheimlich konsequent sein und bleiben muss, denn er nutzt jede Unsicherheit oder Nachlässigkeit sofort aus, um dem Befehl nicht zu folgen!!

Das Ganze haben wir dann noch ein wenig erweitert:
Sammy sucht jetzt auch im flachen Wasser nach dem Beutel, bzw. einem Plastikhuhn und hat seine Scheu vor Wasser so ziemlich verloren.

Durch die Planscherei bekamen wir allerdings auch unser erstes wirkliches Problem:
Sammy wurde von einer Stunde auf die andere krank.
Er war inzwischen 8 Monate alt, wog gute 30 kg und war eigentlich putzmunter.
Am Abend war ich noch eine Stunde mit ihm im Feld unterwegs gewesen und hatte Suchspiele und andere Kopfarbeiten mit ihm gemacht, doch schon ein paar Stunden später lag er sehr unruhig in seinem Korb.
Am nächsten Morgen kam er nicht schwanzwedelnd ans Bett wie sonst (er schläft mittlerweile auf einer Decke bei uns im Schlafzimmer) - er kam kaum hoch, ließ Ohren und Schwanz hängen und fiepte, wenn man ihn am Rücken anfasste. Er sah aus wie ein Häufchen Elend und wir waren sehr erschrocken und traurig.
Meine Frau ging sofort mit ihm zum Tierarzt, der nichts Außergewöhnliches feststellte, außer, dass er Fieber hatte.
Sammy bekam Antibiotika, aber als sich sein Zustand nach 3 Tagen immer noch nicht wesentlich gebessert hatte (er fraß zwar, hatte aber kaum Lust spazieren zu gehen) gingen wir zu einem zweiten Tierarzt. Die Ärztin untersuchte ihn und stellte nach wenigen Griffen im Rücken und Lendenbereich fest, dass es sich hier um eine Nierenentzündung handeln müsse (wahrscheinlich durch das Baden).
Er bekam ein anderes Antibiotika und zwei Tage später war dieser erste Schock Gott sei Dank überstanden und unser Liebling wieder munter!

Danach sagten wir beide übereinstimmend, dass uns ein lebhafter, sturer Hund lieber ist, als so etwas noch mal zu erleben!

Sammy ist inzwischen 10 Monate alt und jetzt im Rüpelalter.(Anmerkung von Susanne L.Garborg: Der Weimaraner ist ein Spätentwickler und kommt normal erst mit ca. 18 Monaten in die Pubertät. Fertig entwickelt ist sein Karakter erst mit 2,5 - 3 Jahren!)
Er wiegt 35 kg und ist ein bildhübscher, stolzer Rüde (und das weiß er auch!).

Bei uns zu Hause hat sich inzwischen auch einiges geändert:
Meine Frau und ich bekommen bald noch einmal Zuwachs (diesmal zweibeinigen!) und unsere Katze hat vor fünf Wochen auch 2 Junge bekommen.

Sammy spielt nach anfänglichem Abtasten sehr liebevoll mit den Katzenbabys und wir müssen keine Angst haben, dass er sie anknabbert!
Manchmal kuschelt die Mutigere von Beiden sich schon an ihn, wenn er auf dem Teppich liegt und schläft!!
Unser Grauer ist wirklich ein ganz friedlicher Geselle (zumindest wenn er müde ist!).

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Inzwischen ist er jetzt tagsüber komplett daheim bei meiner Frau.
Als erstes gehe ich, wie jeden Morgen, um ca. halb sieben mit Sammy die erste Runde und mache ein paar Gehorsamsübungen mit ihm.
Dann wird gefrühstückt (auch Sammy bekommt seine erste Mahlzeit) und kaum habe ich den letzten Bissen im Mund, kommt er mit einem Satz zu mir auf die Couch und es wird 5 Minuten gealbert!
Das liebt er über alles!!

Ganz wichtig ist dabei jedoch, dass ich bestimme wann wir mit dem toben anfangen und auch wieder aufhören!!
Dann nehme ich ihn mit hoch ins Schlafzimmer, wo er noch eine Stunde bei meiner Frau vor dem Bett schläft! (aber erst nachdem er ihr noch ausgiebig die Füße abgeschlabbert hat!)

Ich fahre auf die Arbeit und meine Frau macht dann später den 2. Spaziergang mit ihm (meistens mit Futterbeutel oder Plastikhuhn), um weiter zu üben. (Sammy ist wirklich ein Meister im Suchen!)
Das Gras ist jetzt höher als er und es ist herrlich anzusehen, wie während der Suche nach dem Beutel, nur ab und zu ein grauer Kopf auftaucht und er dann wieder komplett im Gras verschwunden ist, bis er den Beutel freudig zurückbringt!
Das machen wir so 10-mal an verschiedenen Stellen und damit er es nicht allzu leicht hat den Beutel oder den Gummihahn zu finden, lenke ich ihn vor der Suche ab. Aber er lässt sich kaum beirren und findet die Sachen immer superschnell!
Abends gehen wir gemeinsam noch mal eine große Runde, wo er des Öfteren auf Freunde trifft, mit denen er dann noch spielen kann.
Daheim wird noch eine Runde mit den Katzenbabys gespielt, bevor er sich in seinen Korb zurückzieht oder bei uns auf der Couch zufrieden einschläft!

Mein Fazit:

Das klingt sicher alles sehr schön und das ist es auch, aber eines kann ich zum Abschluss sagen:
ein Hund ist schon eine Menge an Verantwortung - ein Weimi ist noch ein wenig mehr als das!!

Wir haben unser komplettes Leben um- und auf Sammy eingestellt.
Er ist ein ganz besonderer Hund. Er fordert viel Aufmerksamkeit.
Wenn Sie eine Menge Geduld und noch mehr Zeit und Liebe aufbringen, bekommen sie das von ihrem vierbeinigen Gefährten hundertfach zurückgezahlt!
Sie sollten wissen, dass Kinobesuche oder ins Schwimmbadgehen oder Einkaufsbummel in der Stadt weitestgehend vorbei sind!
Wenn Sie das nicht können, schaffen Sie sich bitte keinen Hund und schon gar keinen Weimaraner an!

Wir haben festgestellt, dass es viel mehr Arbeit macht, einen Hund konsequent und richtig zu erziehen, als wir dachten!
Alles planen vorher hilft nicht viel, die Praxis und der Alltag sieht ganz anders aus.
Mit einem Weimaraner als Ersthund sind wir vielleicht eine Nummer zu hoch eingestiegen und wir machen sicher einige Fehler, aber wir lieben unseren Sammy über alles und würden ihn um keinen Preis wieder hergeben oder gegen einen anderen Hund eintauschen.
Wir unternehmen soviel wie möglich mit ihm, auch wenn wir keine Jäger sind soll er doch ein zufriedenes und glückliches Leben führen können und das können wir ihm bieten!

Er ist der Familien- und Schmusehund, den wir uns gewünscht haben, und wir können mit seinen ganzen Eigenarten, die jetzt langsam zu Tage treten, gut leben und umgehen.

Können Sie das auch??

Er ist jetzt, wie gesagt mitten im Rüpelalter und wir sind gespannt, was noch alles an „ Überraschungen“ auf uns zukommt!
Wir gehen auch weiterhin in die Hundeschule, um ihn so gut wie möglich zu erziehen.
Es wird spannend sein, zu sehen, wie er sich nach der Geburt unseres Babys verhält!

Gerne werde ich Sie weiter an Sammy´s Hundeleben teilhaben lassen, wenn Ihnen der Bericht gefallen hat.



Diesen Bericht hat Peter Wolfraum wahrheitsgemäß verfasst!(28.05.09)
Freundliche Grüße aus Hessen und ein dickes Wuff von Sammy!


Sammy11a.jpg

Zuletzt aktualisiert am 16. Juni 2010

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