Zucht und UnOrdnung
7 kleine Weimaraner- welpen suchen ab Anfang - Mitte Juni ein liebevolles Zuhause!!! Der stolze Vater ist Ruffi – er hat einen Stammbaum und ist ein reinrassiger Langhaar Weimaraner. Die liebevolle Mama ist Bella , auch Sie ist ein reinrassige Kurzhaar Weimaraner Hündin – allerdings habe ich von Ihr nicht den Stammbaum.
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Schwierige Schönheit
Sein Schutztrieb ist neben dem Jagdtrieb nicht zu unterschätzen: Er steckt in jedem dieser Hunde, egal woher er kommt, und man muss immer damit rechnen, dass der Vierbeiner ihn auch zeigt. So ist es unabdingbar, einen Weimaraner auf jedem Spaziergang sofort abzurufen, sobald man Menschen begegnet, denn er könnte sie als Gefahr einstufen und stellen.
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Vermehrer?
Ein Vermehrer dahingegen (wie der Name schon sagt) ist ein Mensch, welcher sich zur Berufung gemacht hat Tiere ohne Sinn und Verstand zu verpaaren und zu vermehren. Diese sogenannten Schwarz"züchter", Hinterhof"züchter" halten sich nur an ihre eigene Richtlinie, welche "grösstmöglicher Profit mit geringstem Einsatz" ist.
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Ursprung
Der Weimaraner erhielt seinen eigenen Rassestandard im Jahre 1897, im selben Jahr, als der Weimaraner Klub eV in Deutschland gegründet wurde.
Man vermutet, dass der Name Weimaraner daher stammt, dass diese Rasse am Hofe des Grossherzoges Karl August zu Sachsen-Weimar-Eisenach (Jägerhof) im späten 1800 gehalten wurde.
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Weimaraner Ruf

Auf auf ihr Weimaraner auf auf die Jagd beginnt. Kommt her und folgt auf unseren Ruf auf unseren Ruf geschwind.
Wir brauchen Euch im Feld und Wald und auch zum Wasser geht es bald.
Wenn Hörner erschallen und Büchsen laut knallen sind unsre Grauen immer dabei immer dabei.
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FCI-Standard
Klassifikation: FCI Gruppe 7 (Vorstehhunde), Sektion 1.1
(Kontinentale, Vorstehhunde des Typs "Braque" (Vogelhund)). Mit Brauchbarkeitsprüfung.
Allgemeines Erscheinungsbild: mittelgroßer bis großer Jagdgebrauchshund, zweckmäßiger Arbeitstyp, formschön, sehnig, mit kräftiger Muskulatur.Der Rüden - bzw. Hündinnentyp soll eindeutig ausgeprägt sein. weiterlesen...
Temperament
Damit der Weimaraner für seine (Arbeits-) Bestimmung nützlich und ausbildbar ist, muss er ein "korrektes" Temperament haben, welches daraus besteht - sowohl ALLE diese Instinkte zu zeigen, als auch ein "gesundes" Basistemperament zu besitzen.
Jagdprüfungen
VJP - Sinn und Aufgabe dieser Prüfung ist es, die Anlagen des Jagdhundes festzustellen, um so auf seine spätere Eignung und Verwendung im Jagdbetrieb schließen zu können.
Die VJP beinhaltet bei den Vorstehhunden fünf Prüfungsfächer und dauert einen Tag.
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Blaue Weimaraner
Die warme, schiefergraue Farbe, die auch als "blau" bezeichnet wird, ist bei Weimaranern das Ergebnis von dem, was die Wissenschaft eine genetische Mutation nennt. Verfügbare Daten zeigen, dass diese Mutationen in sehr seltenen Abständen in der Geschichte der Rasse auftraten. Soweit bekannt ist, ist diese blaue Mutation zweimal im letzten Vierteljahrhundert erschienen und zwar nur in Europa.
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Schärfe, Härte und der Weimaraner

Da ich von Interessierten gefragt wurde, wie es denn sei mit "der Schärfe des Weimaraners", möchte ich mich diesem Thema bei weimaraners.dk widmen.
Als erstes gilt es die Begriffe Schärfe und Härte von einander zu unterscheiden:

Generell gesehen ist Schärfe die stets gegenwärtige Bereitschaft zur kämpferischen Auseinandersetzung.
Je nach Kampfobjekt unterscheiden wir mehrere Arten von Schärfe:
1. Wildschärfe (Zuchtziel),
2. Raubwild- und Raubzeugschärfe ("Härtenachweis" ist erwünscht),
3. Mannschärfe (nicht mehr Zuchtziel) / Verteidigungsschärfe (die wesentlicher Bestandteil des Wesenstestes des Weimaraner Klub e.V. ist).
Analog dazu gibt es auch noch die Bereitschaft zur Schärfe gegenüber Artgenossen, anderen Tieren oder Ersatzobjekten (auch diese Arten von Schärfe sind beim Weimaraner nicht erwünscht und/oder Zuchtausschliessend!).
Zitat:
„Als „hart“ bezeichnet man einen Hund, der sehr unempfindlich gegen körperliche und belastende seelische Reizwirkungen ist.
Ein „harter“ Hund ist aber nicht unbedingt auch ein „scharfer“.
Umgekehrt gilt dieses natürlich auch.
Dass sich beides ergänzt und erstrebenswert ist, bleibt unbenommen. Für die spätere Verwendung als Jagdhund ist ein möglichst frühes Erkennen größerer oder geringerer „Härte“ wichtig.”
„Zu schwierigen und langen Hetzen auf Stöber- und Drückjagden und zum Stellen und Sprengen von Schwarzwild ist Härte einfach Voraussetzung.
Natürlich sind hier auch der angewölfte Beutetrieb sowie Temperament, Konstitution und Ausdauer von besonderer Bedeutung.
Die beiden letzten Voraussetzungen hat der Führer in der Hand. Dabei verhalten sich Hunde in unterschiedlichen Situationen selbstverständlich auch unterschiedlich.
Auch bei Jagdhunden gilt der Grundsatz:
Jedes Individuum hat sein eigenes Verhaltensmuster, es passt sich der jeweiligen Situation an.
Es hat sich im Laufe der jagdkynologischen Forschung der letzten Jahrzehnte herausgestellt, dass ein Vierläufer, der nicht vom Welpenalter an mit der rauen Praxis konfrontiert wurde, von dem alles Unerfreuliche ferngehalten wurde, die angewölfte „Härte“ vermissen lässt.
Er hat den ganz elementaren Existenzkampf mit der Umwelt nie kennengelernt. Seine natürlichen Anlagen sind verkümmert.”
” Unter Schärfe verstehen wir die Bereitschaft und Furchtlosigkeit des Hundes zu kämpferischen Auseinandersetzungen mit dem Wild oder auch (unerwünscht) mit Artgenossen.
„Schärfe“ wird als Grad der Auslösbarkeit aggressiven Verhaltens definiert, d. h., Bauhunde(Teckel etc.) sollten eine hohe Aggressivität gegen Raubwild mitbringen. Man spricht hier von Raubwildschärfe und von Wildschärfe, wenn diese Hunde auch kämpferisch am Schwarzwild jagen.“
Zitat:
„Diese Schärfe hat jedoch nichts mit Bissigkeit oder hoher Aggressionsbereitschaft gegen Artgenossen oder Menschen zu tun.
Das Wesen dieser Schärfe beruht darin, dass die ganze Energie des Hundes an die Verfolgung von Wild gesetzt wird und dass sie beim Erreichen der Beute in ein festes Zupacken (Fassen) und gegebenenfalls in ein entschlossenes Abwürgen übergeht.“
” Ein Jagdhund, der in jeder Situation trotz unverhoffter Einwirkung starker Reize bedingungslos am Wild bleibt, kann als scharf bezeichnet werden.
Er verfügt über ein gutes Nervensystem und wird selten mit Verzagtheit reagieren. Wenn dieser Mut jedoch an Selbstaufgabe grenzt, ist das Zuchtziel weit überschritten. Eine solche Rasse verliert ihre Existenzberechtigung.“
Zitatende
Zitiert wurde Gorch-Peter Nolte, Jagdteckelverein
Zitat:
"Ersatzlos gestrichen gehört der Begriff der „Mannschärfe“!
Es gibt dafür keine spezifische Anlage beim Hund, höchstens beim Hundeführer.
Angriffshandlungen von Hunden gegen Menschen sind hundliche Übergriffe auf Menschen.
Anders zu beurteilen ist eine existenzielle Bedrohung des Hundes oder seiner Rudelmitglieder durch (fremde) Menschen. Es muss ihm erlaubt sein, sein Leben, seine Unversehrtheit beziehungsweise die seiner „Familie“ zu verteidigen. Auch er hat ein achtenswertes Selbsterhaltungsrecht. Das muss jeder Kreatur auf dieser Welt zuerkannt werden.
Aggressivität gegen Menschen bei einem Jagdgebrauchshund ist nicht nur unnötig, sondern auch in hohem Maße unpassend.
Ein Hund, der einen Menschen „aktiv angreift“, gilt als gefährlicher Hund nach dem Willen des Gesetzgebers.
Das sind Jagdgebrauchshunde nicht."
Zitatende
Zitiert wurde Professor Hans Wunderlich, Tierschutzbeauftrager JGHV

Der Weimaraner Klub e.V. hat das Zuchtziel "Mannschärfe" aus seiner Zuchtordnung entfernt.
Ein mannscharfer (sprich: offensiv aggressiver) Jagdhund ist nicht mehr wünschenswert und daher wird dieses Merkmal nicht mehr geprüft und in der Zucht nicht mehr gewichtet.
Das Herauszüchten dieses Merkmales allerdings (so Jagdkundige), würde einen direkten Einfluss auf die rassetypische Wild- und Raubzeugschärfe haben und diese negativ beeinflussen...
Zu unterscheiden sind in diesem Zusammenhang:
Die offensive Aggressivität gegenüber Menschen (Mannschärfe) und
die defensive Aggressivität gegenüber Menschen (Verteidigungsschärfe)
Anmerkung von Markus Ehmann, Weimaranerzüchter im Weimaranerklub e.V., Zwinger "Von der Vogelweide"
Zitat:
"Sie unterscheiden zwischen Mannschärfe, die Sie als offensive Schärfe bezeichnen, und Verteidigungsschärfe, die Sie als defensive Schärfe bezeichnen. Das ist eine sehr einleuchtende und nachvollziehbare Definition. Aus meiner Sicht ist es jedoch so, dass die "offensive Schärfe" noch nie erwünscht war. Nur wurde (und wird) der Begriff Mannschärfe immer auf diese Weise missverstanden (Mannschärfe=offensive Schärfe=Bissigkeit). Die Mannschärfe sollte schon immer eine (gegen Menschen gerichtete) Verteidigungsschärfe sein.
Die Missverständlichkeit dieses Begriffes veranlasste den Weimaraner-Klub dazu, diesen Begriff nicht mehr zu verwenden (Auslöser war damals die aufkommende Kampfhundediskussion). Der Rassestandard wurde daher vor ein paar Jahren verändert und der Begriff "mannscharf" durch den Passus "... wachsam ... " ersetzt."
Zitatende.
Zitat:
"Mannschärfe:
Die in heutiger Zeit viel diskutierte „Mannschärfe“ brauchen wir beim BGS nicht, und sie ist in der Regel als Anlage auch nicht vorhanden. In einer Zeit und in einem Umfeld, wo der tägliche Kontakt mit anderen Naturnutzern unvermeidbar ist, brauchen wir Hunde, die nicht durch aggressives Verhalten „provozieren“. Ganz im Gegenteil, die Jägerschaft sollte mit wesensstarken, gut sozialisierten Jagdhunden auffallen.
Verteidigungsschärfe:
Früher wurde beim BGS unter dem Begriff der Schärfe auch das Verteidigen des erlegten Wildes oder des Rucksacks gesehen.
Im Gebirge und bei sehr widrigen Geländeverhältnissen war es in früheren Zeiten notwendig, den Schweißhund nach der roten Arbeit am gefundenen Stück abzulegen. Er musste das Wild gegen Zugriff von Unbefugten verteidigen. "
Zitatende
Zitiert wurde Thomas Wengert, 1. Vorsitzender des Klubs für Bayerische Gebirgsschweißhunde 1912
"Der Weimaraner gilt insbesondere bei älteren Jägern als besonders scharfer Jagdhund.
Dieser Ruf stammt noch aus der Zeit, als zu den jagdlichen Aufgaben des Fäorsterhundes auch das Stellen von Wilddieben gehörte.
Die Gründe für diese, beim Weimaraner häufiger als bei anderen Jagdhunderassen anzutreffende "Mannschärfe" liegen im angewölften Schutztrieb und der manchmal fast aufdringlichen Anhänglichkeit des Hundes seinem Führer und bekannten Personen gegenüber.
"Sein" Rudel wird vom Hund gegen jedwede Gefahr beschützt.
Diese rassespezifische Eigenschaft hat Vorteile, kann jedoch durchaus unangenehm werden, wenn der Hund anfängt, selbständig zu entscheiden bzw. in jeder sich ihm oder dem Rudel nähernden Person eine potentielle Gefahr zu sehen.
Dies muss bei der Haltung wie auch dem Abrichten vom Führer berücksichtigt werden.
Um diesem angewölften Verhalten Rechnung zu tragen, muss bei Zuchthunden die Wesensfestigkeit nachgewiesen werden, inwieweit der Hund Mannschärfe oder Verteidigungsschärfe bei Angriffen zeigt, und wie er sich bei der für ihn potentiell bedrohlichen Situation im Alltag verhält.
Dieser Wesenstest umfasst zwei Teile:
Im ersten Teil wird der angeleinte Hund vom Führer an einem ihm bekannten Gegenstand (zB. Rucksack) abgelegt. Der Führer verlässt nun seinen Hund und hält sich ausser Sichtweite. Ein Figurant nähert sich dem Tier - das nun völlig auf sich allein gestellt ist - in agressiver Weise und versucht den Gegenstand an sich zu bringen.
Der Hund kann den Test nur dann bestehen, wenn er entweder völlig unbeeindruckt bleibt oder aber den Gegenstand offen und ohne Anzeichen von Angst verteidigt (Verteidigungsschärfe).
Zum Abschluss dieser ersten Prüfung wird der Hund von seinem Führer abgeholt und muss es sich gefallen lassen, dass der Figurant seine Tätowierung kontrolliert.
Hunde , die hierbei noch Agressionen gegen den Figuranten zeigen, werden von der Zucht ausgeschlossen.
Im zweiten Teil bilden 12 Personen einen grossen Kreis, in dessen Mitte sich der Führer mit seinem angeleinten Hund befindet.
Die Personen schliessen nun den Kreis, bis sie sich an den Schultern berühren. Dann übergibt der Führer die Leine und verlässt den Kreis. Nach kurzer Zeit ruft er seinen Hund zu sich, um anschliessend mit ihm frei bei Fuss in den Kreis zurückzukehren. Hunde, die diese Aufgabe nicht unbeeindruckt erfüllen, können den Test nicht bestehen.
Wildschärfe ist selbstredend Zuchtziel der Rasse.
Wir wollen bei der waidgerechten Jagdausübung einen Hund der gegriffenes Raubwild möglichst schnell abtut. Der daraus resultierende "Härtenachweis" ist bei Weimaraner-Zuchthunden ein wünschenswertes Leistungszeichen, jedoch im Gegensatz zum Wesenstest keine Zuchtforaussetzung."
Michael Prange, Pressewart Weimaraner Klub e.V.
Quelle: Wild und Hund (3/2007)
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Kommentare
Im Film "Weimar und die Weimaraner" sieht man deutlich, wie aggressiv sich der Figurant dem zu prüfenden Hund nähert. Sollte auf diese Aggressivität des Figuranten ein ängstl. Verhalten des Hundes folgen, so gilt dieser Hund als durchgefallen (zuchtuntauglic h). Man kann diesen Test gern in den verharmlosenden Begriff "Verteidigungssc härfe" packen, Tatsache ist, dass vom Hund eine gewisse Aggressivität gefördert wird!
Finde schon, dass durch diesen Test nach wie vor eine "Schärfe" in die Rasse gezüchtet wird.
Genau aus diesem Grund wird oft von ausländischen Weimaraner Züchtern die Verpaarung mit "Deutschen Linien" vermieden.
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